Mineralfutter fürs Pferd zu suchen ist so ein bisschen wie Kosmetik zu kaufen. Es gibt sie von hunderten Marken, für jedes Alter und jedes Problemchen. Da einen guten Überblick zu behalten ist echt schwer… Zudem kann man mit den ganzen Inhaltsstoffen meist nichts anfangen. Wenn du nicht genau weißt worauf du achten musst, ist es sehr schwer die richtige Zusammensetzung zu finden.

Auch wenn man meinen könnte, dass jedes Pferd zwangsweise unterversorgt ist und unbedingt Mineralfutter braucht- ist das nicht so. Mangelerscheinungen sind allgemein eher selten. Du solltest eher darauf achten, dass du dein Pferd nicht überversorgst.

Deshalb habe ich verschiedene Mineralfutter getestet und mir die Zusammensetzung angeschaut um dir bei der Wahl zu helfen. Außerdem findest du hier alle wichtigen Infos zu dem Bedarf deines Pferdes an Mineralien und Vitaminen. Wie du herausfindest wie viel dein Pferd davon benötigt oder sogar einen Mangel hat.

Wie finde ich das richtige Mineralfutter für mein Pferd?

Um das richtige Mineralfutter zu finden schauen wir uns zunächst an was ein Mineralfutter überhaupt ist und was es beinhalten sollte. Danach zeige ich dir wie du herausfindest, ob dein Pferd überhaupt ein zusätzliches Mineralfutter braucht oder einen Mangel in bestimmten bereichen hat. Danach geht es zum Mineralfutter Test. Ich zeige dir die verschiedene Arten von Mineralfutter und deren Einsatzbereiche und stelle dir unser Lieblingsprodukt der jeweiligen Kategorie vor.

Was ist ein Mineralfutter und woraus sollte es bestehen?

Mineralfutter zählt zu den Ergänzungsfuttermitteln und enthält Vitamine und Mineralstoffe, die dein Pferd täglich benötigt. Die enthaltenen Mineralstoffe, insbesondere Spurenelemente, sollten idealerweise in natürlicher Form (nicht synthetisch hergestellt) enthalten sein, damit dein Pferd das Futter gut verwerten kann.

Woran erkenne ich ein gutes Mineralfutter?

Wie schon erwähnt, sollte das Futter möglichst aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen. Achte bei der Auswahl des Ergänzungsfutters darauf, dass diesem keine Aroma- bzw. Süßstoffe zur Geschmacksverbesserung hinzugefügt wurden. Denn die können sich langfristig negativ auf den Stoffwechsel deines Pferds auswirken. Ebenso sollten nicht unbedingt Traubenzucker, Weizen oder Soja einen Großteil des Mineralfutters ausmachen, da diese zu Allergien führen können.

Welche Inhaltsstoffe sind wichtig?

Mineralstoffe

  • Mengenelemente (Stoffe, die Pferde in größeren Mengen benötigen):

Mengenelemente gehören zu den Mineralstoffen. Sie sind an sehr vielen Stoffwechselprozessen beteiligt und tragen auch wesentlich zum Aufbau und Erhalt der Knochen, den Zähnen und der Muskelfunktion bei.

Zu den wichtigsten Mineralstoffen zählen: Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Kalium und Natrium

  • Spurenelemente (Stoffe, die Pferde nur in geringen Mengen benötigen):

Auch die Spurenelemente gehören zu den Mineralstoffen. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf und sind ebenfalls an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt. Wie z.B. bei der Bildung vom roten Blutfarbstoff oder bei hormonellen Prozessen.

Zu den wichtigsten Spurenelementen zählen: Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Jod und Selen.

Anders als die meisten Mengenelemente, können bestimmte Spurenelemente von deinem Pferd nicht allein durch seine Raufutterration (Heu und Stroh) aufgenommen werden. Daher ist es wichtig, diese durch ein gutes Mineralfutter zu ergänzen, wenn dein Pferd kein oder wenig Kraftfutter erhält.

Vitamine (fettlösliche und wasserlösliche Vitamine):

Vitamine sind die optimale Unterstützung für dein Pferd. Sie unterstützen den Stoffwechsel, die Nervenfunktionen und das Immunsystem.

Die wichtigsten Vitamine sind: A, D, E und K als fettlösliche Vitamine und H, B1, B2, B6 und B12 als wasserlösliche Vitamine.

Warum brauchen Pferde Mineralfutter?

Pferde brauchen zunächst einmal gar nicht so viele Mineralien und Zusätze, wie man erst mal meinen könnte. (siehe Cavallo)

Als Reiter denkt man ja meist, ein Mineralfutter gehört einfach dazu. Ich glaube das liegt daran, dass wir das von den Futterfirmen so eingetrichtert bekommen.

Mineralstoffe und Vitamine sind im Idealfall ausreichend im Heu vorhanden. Das Problem ist nur: Die Böden sind nicht mehr so nährstoffreich wie früher und die Pflanzen darauf auch nicht. Außerdem ist der Bewuchs heutzutage meist recht einseitig. Früher deckten die Pferde ihren Bedarf an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen durch selektives Fressen bestimmter Kräuter. Das ist heute kaum noch möglich, da unsere Pferde meist auf abgegrasten Weiden stehen. Auch das Heu kommt kaum noch von Anbauflächen, die eine große Vielfalt an Kräuter haben.

Mineralien und Spurenelemente sind für den Körper aber lebensnotwendig, weil sie diverse Aufgaben im Stoffwechsel übernehmen. Außerdem sind sie wichtig für sämtliche Gewebe, den Knochenaufbau und Sauerstofftransport.

Auch die Vitamine sorgen dafür, dass alles rund läuft im Organismus. Zum Teil kann das Pferd Vitamine zwar selbst im Körper herstellen, wie beispielsweise Vitamin C. Doch Mineralien muss es zwangsweise über die Nahrung aufnehmen.

Welches Mineralfutter braucht mein Pferd?

Die Mengenelemente, die das Pferd braucht, sind:

Kalzium (Ca), Phosphor (P), Kalium (K), Magnesium (Mg), Natrium (Na), Chlor (Cl) und Schwefel (S).

Einen erhöhten Bedarf haben vor allem Sportpferde, Jungpferde und Zuchtstuten. Bei einer guten und ausgeglichenen Fütterung eines Freizeitpferds unter mittlerer Belastung ist die Versorgung mit den Mengenelementen normalerweise gewährleistet. Allerdings solltest du auf das richtige Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor achten. Die Ration sollte zwei Teile Kalzium zu einem Teil Phosphor enthalten. Bei einem Phosphorüberschuss kann es zu Knochenschwund kommen.

Natrium-, Kalium- und Chlormängel können bei Pferden auftreten, die viel schwitzen. Ein Salzleckstein frei zur Verfügung gestellt, reicht für ein Freizeitpferd in der Regel aus.

Bei Pferden, die nur auf der Weide gehalten werden, kann anstelle eines Salzlecksteins auch ein Mineralleckstein sinnvoll sein. Darüber können Mineralstoffe und Spurenelemente aufgenommen werden. Weil du dabei aber fast nicht kontrollieren kannst, welches Pferd den Leckstein nutzt und welche Mengen sie zu sich nehmen. Ist es meist besser, gezielt Mineralfutter zu geben. Das kannst du dann genau dosieren.

Die entscheidenden Spurenelemente sind:

Jod (I), Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Kobalt (Co), Selen (Se), Mangan (Mn), Zink (Sn).

Die Folgen von Mängeln reichen von brüchigen Hufen und struppigem Fell (bei Zinkmangel) über Immunschwäche (u.a. bei Selenmangel) bis hin zu Skelettveränderungen (u.a. bei Jodmangel) und Blutarmut und Leistungseinbußen (u.a. bei Eisenmangel). Besteht der Verdacht auf Mangelerscheinungen, gibt es verschiedene Möglichkeiten zu testen, wie es um die Versorgung deines Pferdes bestellt ist. Ein Test ist deshalb auch Sinnvoll, da eine Überversorgung an Spurenelementen mindestens genauso schlimm wie eine Unterversorgung ist.

Produktempfehlung: Salzleckstein

Himalaya Salzleckstein

  • natürliches Produkt
  • Versorgt dein Pferd mit Mineralstoffen
  • günstig
  • ohne Zusätze

Hochleistungssportler (vor allem Renn-, Distanz- und Vielseitigkeitspferde) verlieren über ihren Schweiß allerdings jede Menge Elektrolyte, die ein Salzleckstein allein nicht ausgleichen kann. Hier helfen Elektrolyte in Form von Natrium-, Kalium- und Magnesiumchlorid, die im Handel erhältlich sind und über das Trinkwasser als Zusatzfuttermittel gegeben werden können.

Produktempfehlung: Elektrolyte

Elektrolyt Mühldorfer

  • Bei stark schwitzenden Pferden zum Ausgleich von Mineralstoffen und Vitamine
  • Zusammensetzung: Dextrose, Natriumbicarbonat, Natriumchlorid, Kaliumcitrat, Vitaminvormischung, Spurenelementvormischung

Woher weiß ich welche Mineralstoffe und Vitamine mein Pferd braucht?

Wenn du genau bestimmen möchtest, ob dein Pferd genügend Minerale und Vitamine über sein Futter aufnimmt oder ob es einen Mangel hat, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten.

  1. Du kannst Blut- oder Urinproben nehmen, eine Haaranalyse machen lassen und dort wird dann bestimmt ob dein Pferd ausreichend mit Mineralien versorgt ist oder ob Mangel bestehen.
  2. Die zweite Möglichkeit ist eine Rationsberechnung zu erstellen. Für eine Rationsberechnung zählst du die Inhaltsstoffe im Futter, die dein Pferd üblicherweise bekommt, zusammen und vergleichst sie mit dem normalen Bedarf deines Pferdes. So erfährst du ob ein Mangel oder eine Überversorgung besteht.

Den jeweiligen Nährstoffbedarf deines Pferdes kannst du z.B. in der Gruber Tabelle zur Pferdefütterung nachlesen.

Produktempfehlung Carevallo

Wenn es dir zu Aufwendig ist eine Rationsberechnung selbst zu erstellen und dann nach dem richtigen Futter Ausschau zu halten. Kannst du dir einen Ernährungsplan von Carevallo erstellen lassen. Bei Carevallo bekommt jedes Pferd die optimale Futterration basierend auf einer ausführlichen Anamnese im Rahmen des Ernährungsplans. Du erhältst ein Futterkonzept mit Tipps für die tägliche Fütterung deines Pferdes und erfährst welche Futtermittel dein Pferd unbedingt bekommen sollte. Bei Bedarf liefert dir Carevallo dein Futter in 20 kg Säcken direkt zum Stall.

  • Analyse des Energie- und Nährstoffbedarfs deines Pferdes 
  • Feedback zur aktuellen Body Condition deines Pferdes  
  • Schriftlicher, mehrseitiger Ernährungsplan für dein Pferd (pdf-Datei)
  • Individuelle Futterrezeptur für dein Pferd  (pdf-Datei)
  • Liste der optimalen Rohstoffe für dein Pferd  (pdf-Datei)  
  • Auswertung von Heuanalyse, Blutbild oder Haarmineralanalyse (pdf-Datei)  
  • Unbegrenzter E-Mail Support

Mineralfutter Test 2022

Wir haben bei der Auswahl der Mineralfutter grundsätzlich darauf geachtet, das natürliche Inhaltsstoffe verwendet wurden und möglichst kein oder wenig Zucker enthalten ist. Außerdem sollten alle notwendigen Inhaltsstoffe enthalten sein und das Futter sollte gut gefressen werden.

Mineralfutter für verschiedene Pferde bzw. nach Alter und Mangelerscheinungen

Im folgenden bekommst du allgemeine Infos zu dem Mineralstoff- und Vitaminbedarf der jeweiligen Gruppe und wir zeigen dir unseren Testsieger bzw. unsere Mineralfutterempfehlung.

Mineralfutter Fohlen und Jungpferde

Vitamine und Mineralien sind für den Knochenaufbau, den Energietransport und die Unterstützung der Zellfunktionen wichtig. Gerade junge Pferde haben einen erhöhten Bedarf an z. B. Kupfer, Zink und Mangan.

Jungpferde und Zuchtstuten stehen oft auf der Koppel. Was natürlich super für die Entwicklung ist. Meist  ist das Gras auf den Koppeln reich an Energie und Protein, enthält aber wenig Vitamine und Mineralstoffe, weshalb man meist Mineralien und Vitamine zufüttern sollte.

Die Gruber Tabelle der Pferdefütterung empfiehlt folgende tägliche Vitaminversorgung:

 Vitamin A
I.E./kg LM
Vitamin E
mg/kg Futter-TM
Vitamin B1
mg/kg FutterTM
Vitamin B2
mg/kg FutterTM
Biotin
mg/kg FutterT
Vitamin D
I.E./kg LM
Fohlen150-20015-20132,50,1

Produktempfehlung Mineralfutter Fohlen

Equipur Fohlen

  • hochwertige Nähr- und Wirkstoffe für Fohlen

Mineralfutter trächtige Stuten

Nach rund 200 Tagen Tragzeit beginnt das Fohlen schnell zu wachsen und die Fütterung der Stute wird aufwendiger: Ca. 90 Prozent seiner Körpermasse bei Geburt entwickeln sich erst ab diesem Zeitpunkt. Deshalb braucht der Fötus in der Zeit vermehrt Nährstoffe. Vor allem Energie und Eiweiß muss die Stute ab diesem Zeitpunkt in höheren Mengen aufnehmen, um nicht an ihren eigenen Reserven zehren zu müssen. Auch weitere Nährstoffe wie Calcium und Phosphor sind wichtig für das Wachstum des Fohlens. 

Produktempfehlung Mineralfutter Zuchtstute

Calapo Zuchtmineral Plus

  • besteht aus organisch gebundenen Komponenten
  • ohne Zucker und Füllstoffe
  • gute Zusammensetzung

Mineralfutter Fellwechsel

Da während des Fellwechsels das Immunsystem und der Stoffwechsel deines Pferdes stark beansprucht werden, kannst du das Immunsystem deines Pferdes in der Zeit des Fellwechsels mit Mineralfutter unterstützen.

Um die Leber und Haut während des Fellwechsels zu unterstützen, kannst du Zink füttern. Zink fördert die Wundheilung, ist gut für das Immunsystem und verhindert, dass das Fell brüchig wird.
Vitamin B hingegen ist am Eiweiß- und Energiestoffwechsel beteiligt.

Hat dein Pferd fahles und struppiges Fell, ist das ein Indiz für einen Mangel an Vitamin B 12. Genau so wichtig für die Haarbildung ist Biotin. Biotin sorgt dafür, dass das Fell schön glänzt, statt brüchig und stumpf ist. Mangelt es dem Pferd an den beiden Spurenelementen Zink und Selen, klappt zwar der Fellwechsel trotzdem, aber das Immunsystem wird enorm geschwächt.

Produktempfehlung Mineralfutter Fellwechsel

VitPet Organic Minerals

  • hochwertige Mineralstoffe
  • mit Zink, Biotin und Selen
  • ohne Konservierungsstoffe
  • frei von chemischen Zusätzen
  • auch gut bei Hautproblemen

Mineralfutter Muskelaufbau

Wenn dein Pferd Muskeln aufbauen soll, sollten diese gut versorgt werden. Besonders förderlich für die Muskulatur sind Proteine, also Eiweiß. Das kennst du sicherlich auch schon: Wenn der Mensch Muskeln aufbauen möchte, greift er gern zu Eiweißdrinks. Diese sorgen für eine schnellere Leistungssteigerung.

Dabei wird maßgeblich zwischen zwei Arten Eiweiß unterschieden:

nichtessentielle Aminosäuren (können vom Körper selbst hergestellt werden) und essentielle Aminosäuren (müssen dem Körper über Nahrung zugeführt werden). Essentielle Aminosäuren sollten deshalb im Futter vorhanden sein. Gute Träger sind zum Beispiel:

-Hafer
-Soja
-Mikroalgen (v.a. Chlorella &. Spirulina)
-Reiskeimöl

Zudem kannst auch einen Blick auf die Inhaltsstoffe des Kraftfutters werfen. So handelt es sich z.B. bei Lysin, Threonin und Methionin um essentielle Aminosäuren.

Produktempfehlung Mineralfutter Muskelaufbau

Alpurial Muskelkraft

  • unterstützt das Muskelwachstum und den Muskelstoffwechsel
  • hochwertige Inhaltsstoffe
  • mit Reiskeimöl
  • gute Erfahrung
  • vom Tierarzt entwickelt

Mineralfutter Senior

Auch Pferde werden leider irgendwann alt. Bei Warmblütern ist die magische Grenze bei ca. 20 Jahren, bei Kaltblütern früher und bei Ponys und Vollblüter etwas später. Ob ein altes Pferd mehr oder weniger Energie braucht, hängt wesentlich von seinem Ernährungszustand ab. Nur weil dein Pferd 20 wurde braucht es also nicht unbedingt Seniorfutter.

Du solltest bei alten Pferden jedoch insgesamt darauf achten, dass sie nicht abnehmen. Denn meiner Erfahrung nach ist es schwerer ein altes Pferd aufzufüttern als ein jüngeres Pferd.

Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen steigt im Alter jedoch an. Allgemein lautet die Empfehlung doppelt so viel Zink, Selen, Vitamin A und E zu füttern als bei einem „jungen“ Pferd. Auch der Eiweißbedarf kann bei Senioren steigen. Denn Proteine sind wichtig für Muskeln und ein altes Pferd braucht im Vergleich zu einem Jungpferd 10-20 Prozent mehr Eiweiß um Muskelmasse aufzubauen.

Ein altes Pferd (600 kg) hat also ca. einen Bedarf an:

  • 700 bis 900 mg Zink,
  • 2,4 mg Selen,
  • 1.200 mg Vitamin E
  • 39 000 IE Vitamin A
  • 330 bis 720 g Eiweiß

Wenn du aber schon ein normales Mineralfutter hast, musst du nicht zwangsweiße auf ein Senior Futter oder Senior Mineralfutter umstellen. Check erst mal was in deinem Mineralfutter drin ist und wie dein Senior allgemein aussieht. Sieht er gut aus und nimmt nicht ab, würde ich erst mal so weiter füttern wie bisher.

Produktempfehlung Mineralfutter Senior

Agrobs Senior Mineral

  • ohne Melasse
  • gertreidefrei
  • optimale Versorgung der Muskulatur und des Immunsystems
  • nur natürliche Zutaten
  • auch für empfindliche Pferde mit Allergien oder Cushing
  • niedriger Stärke und Zuckergehalt
  • günstig

Mineralfutterarten

Es gibt Mineralfutter in Pelletform, als Pulver, flüssig, als Bricks oder Brikettes, mit und ohne Zucker oder Melasse. Zu dem gibt es mineralisierte Müslis sowie verschiedene Kräuter, auch als fertige Kräutermischungen, um dem Pferd alle benötigten Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zuzuführen.

Entscheidend ist jedoch nicht die Form des Futters, sondern sind die Inhaltsstoffe. Am besten kann der Körper deines Pferdes die Mineralien aufnehmen, wenn diese in einer natürlichen Form zugeführt werden und nicht aus synthetischer Herstellung stammen. Daher solltest du unbedingt einen Blick auf die Zusammensetzung und auch auf die Liste mit den Zusatzstoffen werfen.

Fazit

Mineralfutter sollte nicht einfach blind zugefüttert werden.

Denn hier gilt: weniger ist mehr. Du sollest nur so viele Mineralien und Vitamine füttern, wie dein Pferd benötigt.

Um herauszufinden ob dein Pferd Mineralfutter braucht, solltest du eine Rationsberechnung erstellen. Dazu zählst du die Inhaltsstoffe im Futter, das dein Pferd gerade bekommt zusammen und vergleichst sie mit dem Bedarf deines Pferdes. Wenn du dein Pferd mit Müsli oder Pellets fütterst, kann es sein das der Bedarf schon alleine durch das Kraftfutter gedeckt ist.

Wenn du herausfinden möchtest wie du das optimale Kraftfutter für dein Pferd findest und wie man Pferdefutter selbst mischt, kannst du >>diesen Artikel lesen.

Meist reicht sogar die Zugabe eines Salzlecksteins. Dieser ist günstig, natürlich, ohne Zucker und Zusatzstoffe.

Merkst du das dein Pferd abbaut oder das Fell matt ist, kann das auf einen Nährstoffmangel hinweisen. Um herauszufinden was deinem Pferd fehlt, kannst du eine Blut- oder Urin- oder Haaranalyse machen lassen. Dann kannst du gezielt nachfüttern.

Dieses Vorgehen nimmt natürlich einiges an Zeit in Anspruch. Du musst dich informieren und nachlesen. Wenn dir das zu Aufwendig ist, kannst du dir von Profis wie z.B. von Carevallo einen Ernährungsplan erstellen lassen und das auf dein Pferd abgestimmte Futter wird dann zu dir an den Stall geliefert.

Meist gestellte Fragen

Wann braucht mein Pferd Mineralfutter?

Das kann man so pauschal gar nicht beantworten. Hinweise sind fahles Fell oder schlechte Hufe. Am zuverlässigsten findest du heraus ob dein Pferd Mineralfutter braucht, in dem du eine Rationsberechnung erstellst und eine Blutanalyse machen lässt.

Wie oft sollte ich Mineralfutter füttern?

Die meisten Mineralfutter werden täglich gefüttert. Am besten du schaust auf die Fütterungsempfehlung auf deinem Mineralfutter.

Was kann ich tun wenn mein Pferd sein Mineralfutter nicht frisst?

Mein Geheimtipp für mäkelige Pferde: Mische das Mineralfutter unter selbst gebackene Leckerli oder vermische es mit etwas Mash.

>> hier findest du unsere Lieblingsleckerlie-Rezepte